Therapieleistungen

Ich stehe Ihnen als Wahltherapeutin zur Verfügung, d.h. es besteht die Möglichkeit einer Rückverrechnung mit Ihrer Krankenkasse. Diese übernimmt im Normalfall ca. 30-50% der Therapiekosten. 

Physiotherapie

Zu Beginn einer Therapieserie steht immer eine ausführliche physiotherapeutische Befunderhebung. Dabei wird die ärztliche Diagnose überprüft und oftmals eingegrenzt, es werden mögliche Risikofaktoren abgeklärt und man begibt sich auf die Suche nach der Ursache für die Beschwerden.

Als Therapiewerkzeug benutzen wir PhysiotherapeutInnen vor allem unsere Hände. Oftmals können Beschwerden des Bewegungsapparats durch manualtherapeutische Techniken (z.B. Massage-, oder Mobilisationstechniken) und durch aktive Übungen, wie Haltungsschulung, Kräftigungs- oder Dehnübungen etc. reduziert werden. Ziel ist nicht nur eine schnelle Symptomreduktion, sondern vielmehr eine nachhaltige Veränderung von Spannungszuständen bestimmter Körperstrukturen und von Haltung und Bewegung.

Besonders ratsam ist es, durch präventive Behandlungen den Bewegungsapparat für die Anforderungen, die er in Beruf und Freizeit zu bewerkstelligen hat, bestens vorzubereiten, bzw. bei ersten Ungereimtheiten frühzeitig entgegenzuwirken.

Craniosacral Therapie

Mithilfe dieser sanften Behandlungsmethode können Funktionsstörungen des Bindegewebes gefunden und durch manuelle Techniken mit geringem Kontaktdruck behoben werden. Craniosacrale Techniken bewirken einen Spannungsausgleich im gesamten Bindegewebe, fördern die Selbstregulation des Organismus und regen die Selbstheilungsmechanismen an. Sehr effektiv (und angenehm) sind präventive Behandlungen, damit es erst gar nicht zu Störungen kommt.

Diese Behandlungsmethode bietet großes therapeutisches Potential und liegt mir deshalb besonders am Herzen. 

Ich habe mich zusätzlich zur praktischen Ausführung sehr viel mit der Theorie dieser Methode beschäftigt. Leider sind die außerordentlichen Wirkungen noch nicht ausreichend durch wissenschaftliche Studien belegt, weshalb Verantwortliche des Gesundheitssystems noch kritisch dieser Therapieform gegenüber stehen. Motiviert durch diese Tatsache forschte ich im Rahmen eines Doktoratsstudiums in Sportwissenschaften an der Uni Graz über die Wirkungen durch CST. Die Ergebnisse zeigen gute und äußerst vielseitige Therapiewirkungen! Schwerwiegende unerwünschte Nebenwirkungen traten nicht auf.

Heilmassage

Heilmassagen können maßgeblich zu einem besseren Gesundheitszustand und einem besseren Wohlbefinden beitragen. Neben ihrem hauptsächlichen Effekt, dem Lösen muskulärer Verspannungen, können - je nach Massagetechnik - noch andere wertvolle Therapieziele erreicht werden. Etwa das Lösen von Verklebungen und die Tonusregulierung des Bindegewebes, die Förderung der Durchblutung für eine bessere Sauerstoffversorgung und einen besseren Gewebestoffwechsel, die Entschlackung der unterschiedlichen Hautschichten und die Anregung des Lymphflusses. Durch die initiierte Ausschüttung von Endorphinen macht eine Heilmassage zudem glücklich.

Heilmassagen dienen vor allem als Vorbeugung vor erhöhten Spannungszuständen und Muskeldysfunktionen. Bei akuten Schmerzzuständen oder Vorerkrankungen ist große Vorsicht geboten. Aus diesem Grund warne ich vor billigen "Wohlfühlmassagen" oder dergleichen in Urlaubsländern, da man meist nicht auf die Fachkenntnisse der MasseurInnen vertrauen kann. Zu oft schon wurden davor unbemerkte Bandscheibenschädigungen gereizt oder Gleitwirbel noch mehr gelockert.

Sportphysiotherapie

Gerade SportlerInnen (und die, die es wieder werden wollen) benötigen eine spezielle Art der Trainingstherapie. Ihr Ziel ist schließlich die Wiedererlangung der vollen sportartspezifischen Funktionssfähigkeit - falls eine Verletzung dazwischengekommen ist. Wenn jedoch die sportliche Belastung selbst der Grund für die Beschwerden ist, so rät es sich die (z.B. Wurf-)Technik genau zu analysieren und eventuell zu verändern. In vielen Fällen können auch einfache präventive Tricks oder Ausgleichsübungen vor Überlastungen schützen.

Ein sportliches Training ist kein zufälliger Prozess, sondern ein gezielter und gesteuerter Vorgang. Die Sportwissenschaft liefert uns fundierten Richtlinien, wie eine Trainingssteuerung erfolgen muss, um den bestmöglichen Trainingseffekt zu erzielen.

Als Physiotherapeutin und Sportwissenschafterin nutze ich dieses Wissen aus der Trainingslehre und verknüpfe es mit meinen therapeutischen Skills um den bestmöglichen Therapie- und Trainingseffekt zu erreichen. Gerne berate und betreue ich Sie bei Ihrem sportlichen Training.

Begleitung in der Schwangerschaft

Der wunderbare Prozess einer Schwangerschaft bringt für den weiblichen Körper eine große Veränderung mit sich. Die Beckenregion weitet sich aus, das Bindegewebe lockert sich, als Vorbereitung für den Geburtsvorgang. Diese Ausnahmesituation bringt manches Mal Beschwerden mit sich, wie etwa Kreuzschmerzen, ISG-Beschwerden, Beckenbodenschwäche, vegetative und emotionale Entgleisungen etc. Durch gute Physiotherapie und meist ein paar gezielten Kräftigungsübungen können die kleinen und größeren Beschwerden fast immer erfolgreich und günstig behandelt werden. 

Wegen der Stoffwechsel- und hormonellen Umstellung in der Schwangerschaft ist Bewegung, bzw. Training das um und auf! 

Ein vitaler Körper mit einer funktionstüchtigen, kräftigen Muskulatur bietet die viel bessere Grundlage für die restliche Schwangerschaft, die Geburt und die Zeit nach der Geburt.

Wie genau aber so ein Training aussehen soll, was man machen darf und wo man vorsichtig sein soll, wie oft, wie lange, wie intensiv das Training sein soll, darüber sind sich Frauen meist unsicher. Gerne berate und betreue ich dich hierbei.

Besonders bewährt hat sich zudem bei Beschwerden in der Schwangerschaft die Craniosacral Therapie. Diese besonders sanfte osteopathische Technik ist eine hervorragende Methode um abnorme Spannungen im Fasziensystem mittels Palpation (Tastbefund) aufzuspüren und anschließend durch gezielte manuelle Techniken zu regulieren. Diese Behandlungsmethode ist äußerst sanft und schonend und bringt keine negativen Nebenwirkungen mit sich. Auch die ungeborenen Kinder scheinen diese Behandlung sehr zu genießen.

Rückbildung

Die Zeit mit einem Neugeborenen ist für die Eltern sehr anspruchsvoll. Die Kleinen verlangen physisch und psychisch viel ab. Tragen, Stillen, Wickeln, Einschläfern, Trösten - rund um die Uhr - dabei hat sich der weibliche Körper noch längst nicht von der Schwangerschaft und der Geburt erholt. In dieser Zeit der emotionalen Höhen und Tiefen besitzen Mamas zwar Superkräfte, dennoch werden die Schulter- und Nackenmuskeln und die Wirbelsäule enorm beansprucht. Schließlich fehlt noch weitgehend die Stabilität durch die tiefliegende Rumpfmuskulatur. Die Bauchorgane müssen erst wieder ihren Platz finden und die hormonelle Situation verändert sich. 

Damit nach dem Wunder einer Schwangerschaft und der Meisterleistung Geburt sich der weibliche Körper wieder vollständig rückbildet, sind praktische Tipps und gezielte Übungen nötig. Ein Jung-Mama-Training muss sich deutlich von einem gewöhnlichen Fitnesstraining unterscheiden um langfristige Schäden vorzubeugen. Im Vordergrund stehen die Sensibilisierung des Beckenbodens und der Stabilisationsmuskulatur der Wirbelsäule. Oftmals liegt noch eine Rectusdiastase vor, das bedeutet, dass der gerade Bauchmuskel auseinanderdriftet. Diese gilt es mit speziellen Übungen und zusätzlichen manuellen Techniken zu schließen.

Ziel des Rückbildungs-Trainings ist die vollständige Wiederherstellung der Muskelfunktionen und die Verabschiedung von überflüssigen Kilos.

Ein Mama-Training muss ganz individuell angeleitet werden - denn jede Mama, jede Schwangerschaft und jede Geburt ist anders.

Die Empfehlungen in Büchern, Zeitschriften und im web sind verwirrend und oftmals unbrauchbar. Auch gibt es in Österreich leider nur wenige PhysiotherapeutInnen mit Fachwissen darüber, welche Besonderheiten ein Training nach einer Geburt haben muss. Ich habe mir anhand von Fachfortbildungen Klarheit verschafft und den ganzen Prozess am eigenen Körper erfahren. Gerne gebe ich mein Wissen weiter. 

Eine Mama-Physiotherapie-Serie gestalte ich meist gemischt mit aktiven Übungen und wohltuenden Massagetechniken oder osteopathischen Anwendungen um die Regeneration zu unterstützen und der Mama einfach einmal eine Wohlfühl-Pause zu bieten.

Weil es nicht immer leicht ist, einen Babysitter zu haben, versuche ich dir zeitlich entgegen zu kommen (z.B. abends oder samstags).

Triggerpunkttherapie

Triggerpunkte sind knotige Verhärtungen im Muskelgewebe. Sie können durch eine Fehlhaltung, eine Überbeanspruchung eines Muskels, oder dadurch entstehen, dass z.B. ein Muskel die Funktion eines anderen Muskels übernehmen will, weil dieser zu schwach ist. Triggerpunkte sind manchmal heimtückisch, weil sie ausstrahlende Schmerzen verursachen und deshalb oft nicht als Schmerzursache erkannt werden. Triggerpunkte im Gesäßmuskel verursachen zum Beispiel häufig ausstrahlende Schmerzen im Bein und werden gelegentlich als Bandscheibenvorfall fehldiagnostiziert. Die Behandlung solcher Triggerpunkte erfolgt durch einen punktuellen Druck in die Tiefe des Muskelgewebes mit speziellen Druck- und Massagetechniken.

 

Kinesiotaping

Therapeutisches Taping liegt voll im Trend. Ganz zurecht, wie ich meine. Es handelt sich zwar immer um dasselbe Tape, jedoch abhängig von der Art und Weise, wie das Tape geklebt wird, können die unterschiedlichsten Effekte erzielt werden. Es kann eine Spannungsreduktion verspannter Muskeln bewirken, oder eine Aktivierung von zu schwachen Muskeln. Spezielle Tapeanlagen können die Regeneration von beleidigten Nerven begünstigen oder instabilen Gelenken mehr Halt bieten. Bei Schwellungen bieten Lymphanlagen Abhilfe und sogar Narben können durch Taping in ihrem Heilungsverlauf unterstützt werden.

Ich persönlich wende Taping sehr gerne bei folgenden Beschwerden an: Nackenverspannungen, Nervenbeschwerden (z.B. Ischias), Rückenschmerzen, Sehnenscheidenentzündungen, Sprunggelenksinstabilität, Spreizfuß, Kalkschulter etc.

Narbenbehandlung

Nicht behandelte Narben können auch lange Zeit nach ihrer Entstehung noch einen Störfaktor im Körper darstellen. Durch ihre Eigenschaft zu schrumpfen können vermehrte Spannungen auf umliegende Körpergewebe entstehen und es zu Funktionseinschränkungen von Organen und Bewegungsapparat kommen. So kann z.B. eine Blinddarmnarbe zu Schmerzen im Lendenwirbelbereich führen. Eine Narbenbehandlung nach einer Kniegelenksersatz-Operation beispielsweise unterstützt die Wiedergewinnung der optimalen Kniebeweglichkeit.

Am effektivsten kann eine Narbe in dem Zeitpunkt behandelt werden, wo sie gerade verheilt ist und keine Gefahr des Wieder-Aufklaffens besteht. Manchmal sind sogar ältere Narben noch immer "verstört". Dies ist der Fall, wenn sich ihre Farbe vom umliegenden Gewebe abhebt, sie bei Berührung schmerzt, immer wieder spannt oder die Sensibilität reduziert ist. Dann ist es ratsam diese Narbe durch gezielte Bindegewebstechniken oder Techniken der Akupunktmassage zu behandeln.

Laufanalyse

Viele schätzen das Laufen, weil es jederzeit, vielerorts, ohne großem Aufwand ausgeführt werden kann. Außerdem erscheint es nicht sehr schwierig oder risikoreich.

Leider beobachte ich allzuoft (z.B. am Murradweg) Lauftechniken, die großes Risiko mit sich bringen. Immer wieder sehe ich überstreckte Halswirbelsäulen, hochgezogene Schultern, absinkende Becken oder zu sehr gebeugte Knie in der Stützphase, ungerade Beinachsen, zu wenig stabilisierte Rümpfe usw. 

Laufen ist ein ideales Herz-Kreislauftraining und durch die High-Impact-Belastungen eine hervorragende Möglichkeit der Prävention vor Osteoporose, Arthrose oder Bandscheiben-schäden - vorausgesetzt die Technik stimmt. Eine fehlerhafte Lauftechnik birgt großes Risiko vor Überlastungssyndromen, wie das Läuferknie, Springerknie, Meniskusläsion, Knorpelabnützung, etc. Aus diesem Grund sollten gerade Hobbyläufer von Zeit zu Zeit ein fachmännisches Auge auf die Lauftechnik werfen lassen.

Die Lauf-Technikschulung beginnt mit einer Funktions- und Bewegungsanalyse mit Ihren Laufschuhen im Freien. Danach wird an der Technik gefeilt. Für das Umlernen einer gewohnten Lauftechnik hat sich das videogestützte Training besonders bewährt. Der Lerneffekt ist deutlich größer, wenn man seine eigene Lauftechnik mittels Videoaufzeichnung betrachten kann.

Wenn ich Asymmetrien oder Fehlbelastungen erkennen kann, erarbeite ich mit Ihnen gezielte Kräftigungs- und/oder Dehnübungen, um die Fehlbelastungen zu minimieren und das Risiko von Überlastungssyndromen noch weiter zu reduzieren.

Gerne berate ich Sie auch bezüglich des geeigneten Laufschuhs.

Nordic Walking Technikschulung

Die richtige Nordic-Walking Technik ist nicht schwierig zu lernen, jedoch ist sie für viele Gesundheitsbewusste keineswegs trivial. Das bemerke ich täglich am Murradweg oder am Rosenhain. Bei vielen Walkern wäre es besser für ihren Bewegungsapparat, sie würden ihre Stöcke weglassen - oder ihre Technik verbessern. Ein wirklich effizientes und gleichzeitig schonendes Walken muss gelernt sein. Dazu reicht meist eine einzige Einheit. Geübtere Nordic-Walker nutzen oft die Möglichkeit einer Einheit zur Kontrolle und Anpassung ihrer Technik.

Hausbesuch

im Raum Graz

Falls Sie nicht mobil genug sind um in meine Praxis zu kommen, biete ich Ihnen gerne einen Hausbesuch an. Ihr Arzt kann den Hausbesuch verordnen, damit Sie auch für die zusätzlichen Kosten ein Kostenzuschuss von der Krankenkasse anfordern können. Am besten wir besprechen telefonisch alle Details.